Allgemeine Fragen
Die Spanne reicht von 4 Wochen für ein einfaches Klassifikationsmodell bis zu 14 Wochen für ein Computer-Vision-Projekt mit Edge-Deployment. Die Strategieberatung allein dauert etwa eine Woche. Wir nennen Ihnen im Erstgespräch einen realistischen Zeitrahmen, der auch Pufferzeit für unerwartete Datenprobleme enthält.
Das hängt vom Anwendungsfall ab. Für tabellarische Vorhersagemodelle (z. B. Absatzprognosen) reichen oft 5 000 bis 20 000 historische Datensätze. Bildklassifikation braucht mehr: mindestens 500 annotierte Bilder pro Kategorie, besser 2 000. Wenn Ihre Datenmenge knapp ist, setzen wir Transfer Learning ein, um mit weniger Daten brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Im Datenaudit klären wir, ob das, was Sie haben, ausreicht.
Bisher haben wir Projekte in zwölf Branchen umgesetzt: Finanzdienstleistungen, Pharma, Logistik, Immobilien, Detailhandel, Maschinenbau, Medizintechnik, Energie, Versicherungen, öffentliche Verwaltung, Tourismus und Landwirtschaft. Die Methoden sind branchenunabhängig, aber die Datenstrukturen und regulatorischen Anforderungen unterscheiden sich. Deshalb verbringen wir zu Beginn jedes Projekts Zeit damit, Ihre spezifische Branche zu verstehen.
Das klären wir schon in der Prototyp-Phase. Wenn das erste Modell die vereinbarten Zielmetriken nicht erreicht, analysieren wir die Ursache: Liegt es an der Datenqualität? An fehlenden Features? An einem zu komplexen Problem? Oft lässt sich die Genauigkeit durch zusätzliche Daten oder ein anderes Modelldesign verbessern. Falls nicht, sagen wir Ihnen das offen, und Sie zahlen nur für die geleistete Arbeit bis zu diesem Punkt. Wir verkaufen kein Projekt, von dem wir nicht überzeugt sind.
Technische Fragen
Unsere ML-Modelle entwickeln wir in Python mit scikit-learn, XGBoost, PyTorch und TensorFlow. Für NLP nutzen wir spaCy und Hugging-Face-Transformer. Datenverarbeitung läuft über Pandas, Polars und Apache Spark, je nach Datenmenge. APIs bauen wir mit FastAPI, Dashboards mit Metabase oder Grafana. Versionierung und Experiment-Tracking laufen über MLflow und DVC.
Auf Schweizer Servern in einem Rechenzentrum in Lausanne. Daten werden im Ruhezustand mit AES-256 verschlüsselt und bei der Übertragung mit TLS 1.3. Wir nutzen keine Cloud-Dienste ausserhalb der Schweiz. Auf Wunsch arbeiten wir auch direkt auf Ihrer eigenen Infrastruktur, sodass Ihre Daten Ihr Netzwerk nie verlassen.
Ja. Wir liefern Modelle als REST-API, die sich in jedes System einbinden lässt, das HTTP-Anfragen senden kann. Für SAP und Salesforce haben wir bereits fertige Konnektoren gebaut. Bei Eigenentwicklungen stimmen wir uns mit Ihrem IT-Team ab und stellen sicher, dass die Schnittstelle sauber dokumentiert ist. Wir unterstützen auch Batch-Verarbeitung, falls Echtzeit nicht nötig ist.
Datenverschiebung (Data Drift) ist ein normales Phänomen. Unser Monitoring erkennt, wenn sich die Eingabedaten statistisch signifikant von den Trainingsdaten unterscheiden. In diesem Fall lösen wir ein Re-Training aus. Im Wartungsvertrag ist vierteljährliches Re-Training enthalten. Falls sich Ihre Geschäftslogik grundlegend ändert, kann ein neues Feature Engineering nötig sein, das wir separat kalkulieren.
Kosten und Zusammenarbeit
Die Strategieberatung beginnt bei CHF 8 500. Ein einzelnes Vorhersagemodell kostet ab CHF 28 000. Computer-Vision-Projekte mit Edge-Deployment liegen typischerweise zwischen CHF 45 000 und CHF 90 000. Alle Preise sind Festpreise für einen definierten Scope. Wir arbeiten nicht auf Stundenbasis, damit Sie keine Überraschungen erleben.
Ja, auf Anfrage. Wir bieten eintägige Workshops für Führungskräfte (Fokus: Wo lohnt sich KI, wo nicht?) und dreitägige technische Schulungen für Entwicklerteams (Fokus: Modelltraining mit Python, MLOps-Grundlagen). Die Schulungen finden bei Ihnen vor Ort oder in unseren Räumen in Lausanne statt. Preis: CHF 3 200 pro Tag, maximal 12 Teilnehmende.
Sie erhalten einen festen Ansprechpartner. Wöchentlich gibt es ein 30-minütiges Statusmeeting per Video. Dazwischen kommunizieren wir per E-Mail oder über einen geteilten Slack-/Teams-Kanal. Jede zweite Woche liefern wir einen kurzen schriftlichen Fortschrittsbericht mit den wichtigsten Metriken und nächsten Schritten.
Ja. Die Prototyp-Phase ist bewusst als eigenständiger Meilenstein angelegt. Wenn die Ergebnisse nicht überzeugen oder sich Ihre Prioritäten ändern, können Sie das Projekt beenden. Sie zahlen dann nur die bis dahin erbrachten Leistungen. Den Prototyp-Code und die Dokumentation erhalten Sie in jedem Fall.
Noch Fragen?
Rufen Sie uns an unter +41 21 476 23 49 oder schreiben Sie an [email protected].
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